Entdecke die beste Jahreszeit, basierend auf historischem Klima, Temperatur und Niederschlag.
Das beste Wetter in São Tomé ist von Juni, Juli, August. — stabiles wetter Klima
🌧Rainy
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| Bewertung | 51 | 48 | 39 | 43 | 50 | 81 | 84 | 75 | 56 | 46 | 46 | 45 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klima | Hot & rainy | Hot & rainy | Hot & rainy | Hot & rainy | Hot & rainy | Hot & dry | Pleasant | Humid | Rainy | Rainy | Hot & rainy | Hot & rainy |
| Temperatur | 25–28°C | 25–29°C | 26–29°C | 26–29°C | 25–29°C | 24–28°C | 23–27°C | 23–27°C | 24–27°C | 24–27°C | 25–28°C | 25–28°C |
| Gefühlt | 30–35°C | 30–36°C | 31–36°C | 31–36°C | 30–35°C | 28–32°C | 27–31°C | 27–31°C | 28–32°C | 29–33°C | 29–34°C | 30–34°C |
| Niederschlag | 228mm 26 Tage | 208mm 22 Tage | 247mm 24 Tage | 232mm 22 Tage | 222mm 25 Tage | 73mm 14 Tage | 58mm 15 Tage | 121mm 21 Tage | 235mm 29 Tage | 395mm 30 Tage | 338mm 30 Tage | 300mm 30 Tage |
| Sonnenschein | 7.8h ☀︎ 65% | 7.1h ☀︎ 59% | 5.9h ☀︎ 49% | 6.3h ☀︎ 52% | 6.4h ☀︎ 53% | 7.7h ☀︎ 64% | 7.1h ☀︎ 59% | 6.4h ☀︎ 52% | 6.0h ☀︎ 49% | 5.9h ☀︎ 49% | 6.6h ☀︎ 55% | 6.9h ☀︎ 57% |
| Wind | O · 12 km/h | SO · 12 km/h | SO · 13 km/h | SO · 13 km/h | SO · 13 km/h | SO · 14 km/h | SO · 13 km/h | SO · 12 km/h | O · 12 km/h | O · 12 km/h | SO · 13 km/h | O · 12 km/h |
| Luftfeuchtigkeit (%) | 87% | 86% | 86% | 86% | 86% | 84% | 83% | 84% | 86% | 88% | 88% | 88% |
| Tageslänge | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h | 12.1h |
Der Karneval bringt in den Tagen vor Aschermittwoch, meist im Februar, bunte Umzüge, Musik und Tanz in die Straßen von S…
Die Festas de São Tomé feiern Anfang Juli den Stadtpatron mit Messen, einer religiösen Prozession und Gemeindefesten zu…
Reisende strömen im Februar nach São Tomé für ein von Regen durchnässtes, schwüles Straßenfest und verpassen dabei völlig die kühlen, trockenen und paradiesischen Monate von Juni bis August, in denen die Insel von ihrer allerbesten Seite und völlig unüberlaufen ist.
São Tomé ist eine der ältesten kolonialen Hauptstädte Afrikas, gegründet im späten 15. Jahrhundert dort, wo der äquatoriale Vulkandschungel in den Atlantik abfällt. Die meisten Besucher betrachten die Hauptstadt nur als kurzen Zwischenstopp, bevor sie sich zu entlegenen Kakaoplantagen oder Stränden im Süden aufmachen, doch die Stadt selbst besitzt einen ruhigen, abblätternden portugiesisch-kreolischen Charme, der sich um die geschwungene Uferpromenade der Baía de Ana Chaves schmiegt. Und doch planen fast alle ihre Ankunft verkehrt herum. Der Kalender der Insel wird vom tropischen Regengürtel bestimmt, und während die Flugmanifeste im Februar ihren Höchststand erreichen – wenn die Hitze dick genug ist, um sie zu kauen, und tropische Wolkenbrüche eine tägliche Gewissheit sind –, bricht die wahre goldene Jahreszeit mitten im Jahr unter kühlen, vom Meer gemässigten Himmeln an, während praktisch niemand da ist, um sie zu erleben.
Einheimische nennen das Zeitfenster Mitte des Jahres die Gravana, und sie ist das Nächste, was eine äquatoriale Insel jemals an Frische erreicht. Von Juni bis August drehen sich die vorherrschenden Winde, die unerbittliche Luftfeuchtigkeit bricht ein und der Himmel beruhigt sich in einen ruhigen, gefilterten Meeresdunst, der die Tagestemperaturen remarkably mild hält. Die stechenden tropischen Wolkenbrüche verschwinden praktisch und werden durch wochenlangen trockenen Asphalt, sanfte Brisen aus dem Golf von Guinea und die besten Wanderbedingungen des Jahres ersetzt.
Sie können einen ganzen Nachmittag damit verbringen, von den alten Festungsmauern des Forte de São Sebastião die Uferpromenade entlang zu schlendern, ohne Zuflucht vor plötzlichen Güssen zu suchen oder innerhalb von zwanzig Minuten durch Ihre Kleidung zu schwitzen. Die Meeresbrise fegt durch die kolonialen Alleen, lässt die Palmen entlang der Baía de Ana Chaves Rauschen und kühlt die Terrakottadächer. Anfang Juli bringen die Festas de São Tomé, der Namenstag des Schutzpatrons der Hauptstadt, gefeiert mit ruhigen religiösen Prozessionen, Nachbarschaftsmusik und Imbissbuden unter freiem Himmel, die gegrillten Fisch ohne einen Hauch von Massentourismus servieren.
Bemerkenswerterweise behandeln internationale Reisende diese Monate als Randnotiz. Die Besucherzahlen bewegen sich nahe ihren jährlichen Tiefstständen, was bedeutet, dass Sie einen lokalen Bootsmann anheuern, die Steinarchitektur rund um die Praça da Independência erkunden und in friedlicher Isolation über die Küstenwege reisen können. Wenn Sie São Tomé von seiner nachsichtigsten und stimmungsvollsten Seite erleben wollen, ist der Juli der unangefochtene Höhepunkt.
Gegen Ende September drehen sich die Winde und die Regenfälle kehren mit erstaunlicher Heftigkeit zurück. Oktober und November bilden die niederschlagsreichste Strecke des Kalenders und schütten enorme Wassermengen über den Vulkangipfeln aus, während sie schlammige rote Sturzbäche durch die Rinnen zum Meer hinabtreiben lassen. Die Feuchtigkeit kehrt über Nacht zurück, überzieht jede koloniale Putzfassade mit glänzender Feuchtigkeit und erweckt die Moose und Farne der Insel zum Leben.
Eine Reise dorthin in dieser Zeit erfordert Geduld und eine hohe Toleranz für abgesagte Pläne. Wenn sich eine tropische Zelle über der Hauptstadt öffnet, ist an Spaziergänge nicht zu denken; der Regen trifft mit einer solchen Wucht auf, dass Straßen zu temporären Bächen werden und der Horizont über der Baía de Ana Chaves hinter einer schiefergrauen Wasserwand verschwindet. Die Luft fühlt sich warm und stagnierend an, verharrt um die dreißig Grad, fühlt sich jedoch aufgrund der gesättigten Luft wesentlich schwerer an.
Es liegt eine unbestreitbare filmische Schönheit in diesen Monaten auf der Insel, wenn das üppige Regenwalddach smaragdgrün glitzert und aus jeder Schlucht brüllende Wasserfälle hervortreten. Wenn Ihre Reise jedoch auf Küstenwanderungen, die Erkundung der Stadt zu Fuß oder das Befahren unbefestigter Inselwege angewiesen ist, wird der Oktober Ihre Ausdauer bis an die Grenzen auf die Probe stellen.
Die ersten fünf Monate des Jahres hüllen die Hauptstadt in eine schwere, unerbittliche Decke aus tropischer Hitze. Höchsttemperaturen wirken auf einem Thermometer selten extrem, aber die erstickende Feuchtigkeit vom Äquator treibt das echte Empfinden von morgens bis nach Einbruch der Dunkelheit weit in die Mitte der dreißiger Jahre. Schauer kommen in plötzlichen, dichten Schüben, die innerhalb von Minuten vom heißen Asphalt verdampfen, ohne die stickige Luft auch nur im Geringsten zu klären.
Dennoch liegt der Februar genau an der Spitze des Inselkalenders für Menschenmassen. Reisende strömen in großer Zahl in die Hauptstadt zum Carnaval, der die Straßen vor Aschermittwoch mit aufwendigen Kostümen, Blechbläsern und afro-insularen Rhythmen füllt. Tagelang vibriert die feuchte Luft von Tanzgruppen, die sich durch das historische Zentrum bewegen und alte portugiesische Traditionen mit unverwechselbarer Inselchoreografie und Satire verbinden.
Die Energie des Carnaval ist großartig, aber das Wetter ist kompromisslos schwierig. Sie werden im Regen tanzen, durch die Abende schwitzen und Höchstpreise für Transport und Guides zahlen. Sobald das Konfetti in die Bucht gespült ist, gleiten März und April in eine ruhige, schwüle tropische Routine zurück, in der dicke Wolkendecken und häufige Wolkenbrüche ausgedehnte Spaziergänge rund um das Forte de São Sebastião zu einer triefenden, anstrengenden Qual machen. Es sei denn, Sie reisen speziell, um sich in den Straßenparaden des Februar zu verlieren – halten Sie sich an die trockenen Brisen der Gravana.