Entdecke die beste Jahreszeit, basierend auf historischem Klima, Temperatur und Niederschlag.
Das beste Wetter in Istanbul ist von Juni, August, September. — stabiles wetter Klima
🌥Mild
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| Bewertung | 15 | 26 | 36 | 70 | 86 | 89 | 86 | 87 | 88 | 86 | 61 | 25 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klima | Cold | Cold | Cold | Mild | Mild | Pleasant | Pleasant | Pleasant | Pleasant | Mild | Mild | Cold |
| Temperatur | 4–9°C | 5–10°C | 6–12°C | 9–16°C | 13–21°C | 19–26°C | 21–29°C | 22–29°C | 19–26°C | 14–20°C | 11–16°C | 7–11°C |
| Gefühlt | 0–5°C | 1–7°C | 2–9°C | 6–15°C | 12–21°C | 19–27°C | 23–30°C | 24–30°C | 19–25°C | 13–19°C | 8–14°C | 3–8°C |
| Niederschlag | 107mm 15 Tage | 76mm 13 Tage | 74mm 13 Tage | 56mm 9 Tage | 53mm 9 Tage | 42mm 7 Tage | 22mm 4 Tage | 15mm 3 Tage | 49mm 7 Tage | 54mm 8 Tage | 84mm 9 Tage | 91mm 14 Tage |
| Sonnenschein | 5.0h ☀︎ 52% | 6.5h ☀︎ 61% | 7.5h ☀︎ 63% | 10.3h ☀︎ 77% | 11.8h ☀︎ 81% | 12.9h ☀︎ 86% | 13.5h ☀︎ 92% | 12.6h ☀︎ 92% | 10.9h ☀︎ 87% | 8.4h ☀︎ 75% | 7.0h ☀︎ 71% | 5.3h ☀︎ 57% |
| Wind | N · 25 km/h | N · 25 km/h | NO · 22 km/h | NO · 21 km/h | N · 20 km/h | N · 20 km/h | NO · 24 km/h | NO · 25 km/h | NO · 23 km/h | NO · 21 km/h | NO · 23 km/h | NO · 23 km/h |
| Luftfeuchtigkeit (%) | 77% | 78% | 78% | 75% | 76% | 74% | 68% | 69% | 70% | 75% | 76% | 79% |
| Tageslänge | 9.6h | 10.6h | 12.0h | 13.3h | 14.5h | 15.1h | 14.8h | 13.8h | 12.5h | 11.1h | 9.9h | 9.3h |
Millionen Tulpen bluhen in den Parks und Platzen der Stadt, allen voran im Emirgan-Park und auf dem Sultanahmet-Platz, b…
Dieses klassische Musikfestival bringt internationale Orchester und Solisten an historische Spielorte wie Hagia Irene un…
Diese in ungeraden Jahren alle zwei Jahre stattfindende Ausstellung zeitgenossischer Kunst erstreckt sich uber Museen, L…
Konventionelle Reiseweisheiten drängen Besucher in die überfüllten Übergangsmonate des Frühlings, aber Istanbul zeigt sich im September von seiner allerbesten Seite, wenn der sommerliche Ansturm abebbt, die Brise am Bosphorus milder wird und die Stadt ihre Seele zurückerlangt.
Die Stadt überspannt die Kontinentalscheide zwischen Europa und Asia über den strömenden Gewässern des Bosphorus und trägt die Last von vier untergegangenen Imperien auf ihren steilen Hügeln. Die meisten Reisenden kommen mit dem Standard-Mittelmeer-Timing im Kopf: Sie strömen im Frühlingsmittel hierher in dem Glauben, der April biete das einzig wahre Erlebnis. Damit tappen sie direkt in eine logistische Falle. Das echte Istanbul – die Stadt der gemütlichen Fährfahrten, der Freiluft-Teegärten und des unbeschwerten Streifens durch die Viertel – offenbart sich nicht, wenn die Reisebusse im Frühling den Hügel bei Sarayburnu erklimmen, sondern dann, wenn der Spätsommerandrang nachlässt und das goldene Licht des Septembers die Minarette zum Leuchten bringt.
Betrachtet man rein die Wetterkarten, hat der Juni rein technisch die besten Wetterwerte des Jahres. Aber das Leben auf Reisen findet nicht in einem Windmesser statt. Der Juni beschert Ihnen klares Licht, doch der September schenkt Ihnen die Stadt selbst. Im September bricht die Zahl der Besucher im Vergleich zu den Frühlingsspitzen um die Hälfte ein. Die stechende Hitze des Hochsommers weicht einer angenehmen, balsamgleichen Wärme von etwa 25 Grad, und der Gegenwert ist unschlagbar: freie Plätze auf den Pendelfähren, leicht zu ergatternde Tische unter den Platanen und Raum zum Durchatmen. Dies ist die Jahreszeit, in der sich die Stadt kultiviert und wohnlich anfühlt. Die Istanbul Biennial erobert ehemalige Lagerhäuser, vergessene Schulen und Gewölbe am Kai von Sütlüce bis zu den Uferbereichen des Goldenen Horns und öffnet dabei historische Innenräume, die normalen Sightseeing-Gästen sonst verschlossen bleiben. Sie können durch die ruhigen, abschüssigen Gassen von Cihangir streifen oder nach Salacak hinüberwechseln, um die Sonne hinter der Silhouette der Altstadt sinken zu sehen, ohne sich mit drei Reihen von Selfie-Sticks herumzuschlagen. Im Oktober zieht eine sanftere Kühle in die Seeluft ein, aber das Leben draußen bleibt lebendig. Die Markthändler in Feriköy türmen Feigen und Granatäpfel auf, und der Spaziergang durch das labyrinthartige Gassengewirr von Mercan und Beyazıt erfordert keines der defensiven Ellenbogenspielchen, die noch sechs Monate zuvor nötig waren. Es ist bequem, kulturell wach und wunderbar unbelastet.
Ein wetterfixierter Planer wird unweigerlich den Juni wählen. Der Himmel ist wie reingewaschen, Regen praktisch nicht existent und der Tag erstreckt sich bis nach 20 Uhr abends. Im Juni bespielt zudem das Istanbul Music Festival klangvolle Steinmonumente und füllt das gewölbte byzantinische Kirchenschiff der Hagia Irene sowie moderne Säle in Harbiye mit orchestralem Weltklasseklang. Die Abende rund um Vişnezade und Bereketzade summen vor Nachbarschaftsgeplauder, und die Stadt wirkt glamourös, energiegeladen und rein. Juli und August bringen einen anderen Rhythmus. Viele Reiseführer warnen Reisende vor diesen Monaten und prophezeien unerträgliche Hitze. Die Realität vor Ort ist jedoch weit differenzierter: Die Zahl der ausländischen Touristen sinkt tatsächlich drastisch. Internationale Besucher verteilen sich auf die Strandresorts im Süden und lassen Istanbul erstaunlich leer zurück. Der Trick für den Hochsommer besteht darin, am Wasser zu leben. Man nimmt öffentliche Fähren rein des Windes wegen im Pendelverkehr zwischen den Kontinenten, verbringt die Nachmittage in schattigen Innenhöfen und kommt erst nach Einbruch der Dunkelheit hervor, wenn die Steinstrassen ihre Hitze an die Nachtbrise abgeben.
Jeder herkömmliche Reiseführer empfiehlt den April, und genau diese Empfehlung ruiniert ihn auch. Reisegruppen bewegen sich in dichten Pulks durch die historische Halbinsel, Schlangen an den großen Sehenswürdigkeiten erstrecken sich über ganze Alleen, und die Hotelverfügbarkeit schnürt einem die Kehle zu. Was die Broschüren verschweigen: Der Frühlingsanfang in Istanbul ist notorisch launisch. Der Mai bietet echten meteorologischen Ausgleich, wenn Gärten in üppiges Grün explodieren und die Tagestemperaturen angenehm in die niedrigen Zwanziger klettern. Die Menschenmassen lassen im Vergleich zum April-Höhepunkt leicht nach, aber beliebte Promenaden bleiben voller Menschen. Wenn Sie unbedingt im Frühling reisen müssen, ist der Mai Ihre beste Wahl, doch Sie werden dennoch jede Steinterrasse mit Legionen von Mitreisenden teilen.
Im November verzeichnen die Besucherzahlen einen unerwarteten Sprung nach oben, selbst wenn atlantische und nördliche Fronten beginnen, gegen die Hügel zu peitschen. Die Intensität des Regens nimmt zu, und die Tage werden feucht und beißend. Sofern Sie nicht gezielt die letzten Wochen der zeitgenössischen Kunstausstellungen besuchen, beschert Ihnen der November das Besucheraufkommen eines starken Monats verbunden mit der aufziehenden Trübnis des Frühwinters. Dezember, Januar und Februar sind die nassesten und kältesten Monate am Bosphorus. Die Temperaturen verharren im einstelligen Bereich, und der Wind peitscht das Meerwasser über die Kais, sodass Sightseeing im Freien zum Härtetest wird. Heftige Regengüsse durchnässen routinemäßig die Steintreppen und das Kopfsteinpflaster der älteren Viertel, was ausgedehnte Spaziergänge rutschig und kalt macht. Dennoch besitzt der Winter eine brütende, filmische Romantik, wenn man Wolle einpackt und seine Erwartungen anpasst. Dies ist die Zeit, um in dampfende Bäder einzutauchen, bei Teegläsern in nebligen Glaspavillons zu verweilen und weltberühmte historische Architektur zu besichtigen, ohne dass eine Seele zu sehen ist. Man muss sich nur darauf einstellen, dass sich das Leben der Stadt entschieden nach drinnen verlagert hat.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen für deine Tage, sobald der Zeitpunkt feststeht.
Die Hagia Sophia oder Sophienkirche befindet sich in Eminönü, einem Stadtteil im europäischen Teil Istanbuls. Die von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Kirche wurde von 1453 bis 1935 – und wird wieder seit 2020 – als Moschee genutzt. Von 1935 bis 2020 diente sie als Museum.
Die Stadt Konstantinopel wurde von dorischen Siedlern aus dem griechischen Mutterland um 660 v. Chr. unter dem Namen Byzantion gegründet. Am 11. Mai 330 n. Chr. machte sie der römische Kaiser Konstantin der Große zu seiner Hauptresidenz, baute sie großzügig aus und benannte sie offiziell in Nova Roma um. In der Spätantike beanspruchte die Stadt auch den Rang als „Zweites Rom“. Nach dem Tod Konstantins 337 wurde die Stadt offiziell in Constantinopolis umbenannt. Sie war seit Theodosius I. die Hauptstadt des in moderner Zeit nach ihr benannten Byzantinischen Reichs und blieb dies – abgesehen von der Eroberung im Vierten Kreuzzug – ununterbrochen bis zur Eroberung durch die Osmanen 1453. Unter den Namen Kostantiniyye / قسطنطينيه und استانبول / Istānbūl war es dann bis 1922 die Hauptstadt des Osmanischen Reichs.
Die Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul wurde 1609 von Sultan Ahmed I. in Auftrag gegeben und bis 1616, ein Jahr vor dem Tod des Sultans, vom Sinan-Schüler Mehmet Ağa erbaut, sie ist ein Hauptwerk der osmanischen Architektur. Nach der Säkularisation der kaum 500 Meter entfernten Hagia Sophia war sie bis Juli 2020 Istanbuls Hauptmoschee, seit dem 24. Juli 2020 ist die Hagia Sophia wieder die Hauptmoschee der Stadt.
Der Topkapı-Palast in Istanbul, im Deutschen auch Topkapi-Palast oder Topkapi-Serail, war jahrhundertelang der Wohn- und Regierungssitz der Sultane sowie das Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches.
Byzantion war eine um 660 v. Chr. am südwestlichen Ausgang des Bosporus gegründete Koloniestadt dorischer Griechen aus Megara, Argos und Korinth.
Der Ali Sami Yen Spor Kompleksi Rams Park ist ein Fußballstadion im Stadtteil Sarıyer der türkischen Metropole Istanbul. Im Stadion finden seit dem 15. Januar 2011 die Heimspiele des Fußballvereins Galatasaray Istanbul sowie Konzerte statt. Es löste das deutlich kleinere Ali Sami Yen Stadyumu von 1964 als Spielstätte von Galatasaray ab, das nach dem Auszug der Mannschaft abgerissen wurde. Das Rams Park ist mit 53.978 Plätzen, nach dem Atatürk-Olympiastadion, das zweitgrößte Stadion des Landes. Für die Architektur des Stadions war die deutsche Architekturfirma asp Stuttgart verantwortlich. Die Baukosten werden auf etwa 128 Millionen Euro geschätzt.
Die Süleymaniye-Moschee ist eine der großen Moscheen in İstanbul. Sie wurde im Auftrag von Sultan Süleyman dem Prächtigen in einer sehr kurzen Bauzeit zwischen den Jahren 1550 und 1557 erbaut und ist ein wichtiges Werk des Architekten Sinan.

Der Galataturm liegt in Galata, einem Viertel des Istanbuler Stadtteils Beyoğlu. Ursprünglich war er ein Teil der unter den Genuesen errichteten Stadtbefestigung. Vielleicht hat er auch als Leuchtturm gedient.
Der Dolmabahçe-Palast ist eine ehemalige Residenz der Sultane des Osmanischen Reichs in Istanbul. Die neubarocke Zweiflügelanlage wurde 1843 bis 1856 im Auftrag von Abdülmecid I. nach Entwurf von Garabet Amira Balyan erbaut. Hervorzuheben sind das Kristalltreppenhaus, der große Empfangssaal und das Sterbezimmer des Präsidenten Mustafa Kemal Atatürk. Zum Ensemble gehören auch das Sultanstor, der Uhrturm und die Dolmabahçe-Moschee.
Das Şükrü Saracoğlu Stadı ist ein Fußballstadion in der türkischen Metropole Istanbul. Es liegt in Kadıköy und ist die Heimspielstätte des Fußballvereins Fenerbahçe Istanbul. Benannt ist das Stadion nach Mehmet Şükrü Saracoğlu, dem fünften Ministerpräsidenten der Türkei. Er war von 1934 bis 1950 Präsident von Fenerbahçe. Mittlerweile heißt die Anlage Ülker Stadi Fenerbahce Sükrü Saracoglu Spor Kompleksi, kurz Ülker Stadi. Nach langen Sponsorenverhandlungen einigte sich Fenerbahce mit dem Lebensmittelunternehmen Ülker auf einen Vertrag über zehn Jahre. Ülker zahlte 90 Mio. TL.
Der Leanderturm ist ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert und liegt in Istanbul etwa 180 Meter vor Üsküdar auf einer kleinen Insel im Bosporus. Er gehört zu den Wahrzeichen der Stadt.
Die ehemalige byzantinische Chora-Kirche, auch Sankt Salvator in Chora genannt, von den Osmanen zur Kariye-Moschee umgewidmet, ist ein im Istanbuler Stadtteil Fatih gelegener Sakralbau. Die Mosaiken und Fresken im Stil der Palaiologischen Renaissance zählen zu den bedeutendsten und aufwendigsten Sakralzyklen weltweit. Der Sakralbau war von seiner Errichtung Ende des 11. Jahrhunderts bis ins frühe 16. Jahrhundert eine orthodoxe Kirche. Sie wurde ab 1511 als Moschee genutzt. Nach einer umfangreichen Restaurierung 1948 wurde die Moschee in das „Kariye-Museum“ umgewandelt. Am 21. August 2020 wurde es per Präsidialdekret wieder zur Moschee. Danach wurde die gut erhaltene Moschee erneut vier Jahre lang umfangreich restauriert. Am 6. Mai 2024 wurde sie offiziell als Gebetshaus für die Muslime wiedereröffnet. Im Zuge der Umwandlung in eine Moschee wurden die Fresken in den beiden Gebetsräumen für Männer und Frauen mit Tüchern verhängt, die anderen sind weiterhin sichtbar.
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