Entdecke die beste Jahreszeit, basierend auf historischem Klima, Temperatur und Niederschlag.
Die beste Reisezeit für Dortmund ist Juni, Juli, September, wenn Wetter, Flugpreise und Besucherzahlen am besten zusammenpassen. — wechselhaft Klima
🌥Mild
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| Bewertung | 9 | 11 | 25 | 45 | 74 | 80 | 80 | 79 | 80 | 50 | 18 | 8 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klima | Cold | Cold | Cold | Cold | Mild | Mild | Pleasant | Humid | Mild | Mild | Cold | Cold |
| Temperatur | 1–5°C | 2–8°C | 3–10°C | 5–14°C | 9–18°C | 13–22°C | 15–23°C | 15–24°C | 12–20°C | 9–15°C | 4–10°C | 3–7°C |
| Gefühlt | -3–1°C | -3–4°C | -1–7°C | 1–11°C | 7–17°C | 12–22°C | 14–23°C | 14–24°C | 10–19°C | 6–13°C | 1–7°C | -1–4°C |
| Niederschlag | 94mm 16 Tage | 85mm 13 Tage | 73mm 14 Tage | 60mm 12 Tage | 66mm 14 Tage | 77mm 12 Tage | 79mm 14 Tage | 86mm 14 Tage | 71mm 11 Tage | 71mm 13 Tage | 77mm 14 Tage | 89mm 16 Tage |
| Sonnenschein | 2.6h ☀︎ 31% | 4.6h ☀︎ 46% | 6.3h ☀︎ 53% | 9.3h ☀︎ 67% | 10.4h ☀︎ 67% | 10.9h ☀︎ 66% | 11.0h ☀︎ 69% | 10.7h ☀︎ 74% | 9.0h ☀︎ 71% | 5.0h ☀︎ 47% | 3.7h ☀︎ 42% | 2.2h ☀︎ 27% |
| Wind | SW · 22 km/h | SW · 23 km/h | SW · 21 km/h | W · 19 km/h | W · 18 km/h | SW · 17 km/h | W · 17 km/h | SW · 17 km/h | SW · 17 km/h | SW · 20 km/h | SW · 20 km/h | SW · 22 km/h |
| Luftfeuchtigkeit (%) | 86% | 80% | 76% | 72% | 71% | 70% | 69% | 71% | 75% | 81% | 85% | 86% |
| Perfekte Tage | 0% | 0% | 1% | 11% | 23% | 35% | 36% | 35% | 25% | 7% | 0% | 0% |
| Trockenperiode | 6T | 8T | 8T | 9T | 8T | 8T | 7T | 6T | 9T | 9T | 8T | 7T |
| Sonnenserie | 3T | 5T | 7T | 16T | 15T | 17T | 17T | 15T | 11T | 7T | 4T | 3T |
| Extreme Hitze | — | — | — | — | — | — | 1% | 0% | — | — | — | — |
| Extreme Kälte | 42% | 42% | 27% | 8% | — | — | — | — | — | 1% | 13% | 31% |
| Temperatur | +0.8° | +2.9° | +2.2° | -1.4° | -0.1° | +1.9° | -0.3° | +2.9° | +1.5° | +1.3° | +0.8° | +1.7° |
| Niederschlag | Stabil | Feuchter | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil |
| Ideal warme Tage | 0% | 0% | 0% | 0% | 3% | 11% | 15% | 12% | 7% | 0% | 0% | 0% |
| Outdoor-Komfort | 0% | 0% | 1% | 12% | 24% | 34% | 35% | 38% | 28% | 11% | 0% | 0% |
| Trockene Woche | 5% | 10% | 14% | 17% | 8% | 9% | 7% | 4% | 14% | 13% | 11% | 7% |
| Starkregen | 1% | 1% | — | — | — | 1% | 2% | 2% | 1% | 1% | 1% | — |
| Schneetage | 28% | 27% | 16% | 6% | 1% | — | — | — | — | — | 9% | 21% |
| Tageslänge | 8.4h | 10.0h | 11.9h | 13.9h | 15.6h | 16.5h | 16.1h | 14.5h | 12.6h | 10.7h | 8.9h | 7.9h |
| Tourismus-Andrang | Nebensaison | Nebensaison | Zwischensaison | Zwischensaison | Hohe Saison | Hohe Saison | Hohe Saison | Hohe Saison | Hohe Saison | Hohe Saison | Nebensaison | Nebensaison |
Einer der groessten Weihnachtsmaerkte Deutschlands belebt von Ende November bis Dezember die Innenstadt, mit einem riesi…
Ein Open-Air-Musikfestival im Dortmunder Westfalenpark im Juli, das Fans von Elektro-, Hip-Hop- und Indie-Musik ueber me…
Ein lebendiges Stadtteilfest im beliebten Dortmunder Kreuzviertel, ueblicherweise im Juni mit Livemusik, Essensstaenden…
Dortmund zieht seine größten und erdrückendsten Menschenmassen ausgerechnet im tiefsten Dezember an, wenn das Wetter am allerschlimmsten ist, während die herrlich sonndurchfluteten Sommermonate erstaunlich wenig besucht bleiben.
Dortmund ist eine Stadt, die ihre Seele aus Kohlestaub, schwerem Stahl und Brauereikesseln neu erbaut hat. Einst das unbestrittene industrielle Kraftzentrum des östlichen Ruhrgebiets, hat sie still und leise eine der überraschendsten urbanen Transformationen Europas vollzogen und Hochöfen gegen weitläufige öffentliche Parks und Industriedenkmäler eingetauscht. Dennoch machen es Besucher beim Timing jedes Mal komplett falsch. Angezogen vom Weihnachtsbrauchtum und dem Spektakel riesiger Marktbuden, strömen Reisende in Scharen herbei – mitten in die feuchte, sonnenlose Kälte des Spätherbstes und Winters. Um die Stadt so zu sehen, wie ihre Bewohner sie wirklich lieben – wenn sie sich auf die Terrassencafés baumbestandener Viertel ergießen, auf den Wiesen unter rostigen Zechen-Sichtachsen faulenzen und an der frischen Luft Gläser anstoßen –, muss man zwischen Juni und September kommen.
Der Sommer im Ruhrgebiet ist eine Offenbarung. Der hartnäckige graue Himmel des Westfälischen Beckens klart auf und schenkt elf Stunden täglichen Sonnenschein bei Nachmittagstemperaturen, die verlässlich um die niedrigen Zwanzigerkreise pendeln. Es ist das einzige Zeitfenster des Jahres, in dem Dortmund echtes Outdoor-Leben führt, und dennoch bleibt das Besucheraufkommen angenehm gedämpft.
In den lauschigen Straßen des Kreuzviertels weicht die Wohnruhe Gehweg-Weinbars und Nachbarschaftstrubel. Das frühsommerliche Fest des Viertels, das Kreuzviertelfest, lockt die Einheimischen mit Open-Air-Konzerten und Streetfood auf die Straßen, ganz ohne die Klaustrophobie des kommerziellen Tourismus. Weiter südlich verwandeln sich die weiten Rasenflächen des Westfalenparks in das kollektive Wohnzimmer der Stadt. Im Juli schwillt der Park während des Juicy Beats Festivals mit elektronischen und Indie-Rhythmen an, wo Konzerte auf mehreren Bühnen unter dem Blätterdach alter Bäume und Rosengärten stattfinden.
Der Spaziergang zwischen dem ehemaligen Brauereiturm am Dortmunder U und den alten Industriekorridoren fühlt sich mittlerweile mühelos an. Gelegentlich fällt immer noch leichter Regen – das ist schließlich Westrheinland, beziehungsweise das westliche Deutschland –, aber er kommt in schnellen, erfrischenden Schauern daher statt als der endlose Nieselregen der kälteren Monate. Wer das echte Dortmund erleben will, ist jetzt genau richtig, um sich seine Ecke auf der Terrasse zu sichern.
Der Oktober bringt einen schnellen, frischen Übergang. Das üppige Grün verfärbt sich entlang der Emscher kupfern, und die Nachmittagstemperaturen sinken in Richtung Mitte der Zehnergrade. Es ist eine kurze, stimmungsvolle Phase, die sich gut eignet, um das industrielle Erbe drinnen zu erkunden, aber das Tageslicht schrumpft rasant und halbiert den Sonnenschein des Spätsommers.
Im November wird das Wetter durch und durch rau. Eine feuchte, markschütternde Kälte legt sich über die Backsteinfassaden, begleitet von beißender Luft und hartnäckiger Wolkendecke, die die Sonne selten länger als ein paar Stunden durchlässt. In jeder gewöhnlichen Stadt würde der Tourismus zum Erliegen kommen. Stattdessen fangen Dortmunds Straßen an, sich zuzupacken. Gegen Ende November stellt die Ankunft des riesigen Dortmunder Weihnachtsmarktes den Kalender auf den Kopf und zieht Hunderttausende in die zentralen Einkaufsstraßen, genau in dem Moment, in dem die Bedingungen draußen wirklich ungemütlich werden.
Der Dezember ist der geschäftigste Monat in Dortmunds Kalender und objektiv gesehen der anstrengendste. Das Tageslicht ist ein kurzes Gerücht von im Schnitt kaum zwei Stunden blasser Sonne am Tag, und die Luft bleibt in einer feuchten Kälte gefangen, die sich knapp über dem Gefrierpunkt hält. Die Feuchtigkeit in der Luft des Ruhrtals schneidet direkt durch schwere Wollmäntel.
Dennoch platzt das Stadtzentrum aus allen Nähten. Menschenmassen drängen durch den Alter Markt und drängen sich eng über den Hansaplatz, wo einer der höchsten beleuchteten Weihnachtsbäume der Welt die ausgedehnten Marktstände verankert. Der Duft von gebrannten Mandeln bzw. gerösteten Maronen, gebratenen Würstchen und gewürztem Glühwein legt sich über den Platz und kämpft gegen den Nieselregen an. Es ist ein echtes Spektakel westfälischer Feiertagstradition, aber man muss darauf vorbereitet sein, Schulter an Schulter auf eiskalten Pflastersteinen unter nassem Himmel zu drängeln. Es ist ein Ausdauertest, der sich als Feier tarnt.
Sobald die Buden abgebaut und der große Baum demontiert sind, leert sich Dortmund schlagartig. Januar und Februar sind streng, ruhig und karg. Die Kälte bleibt konstant, der Himmel hängt tief und kohlegrau, und die Industriedenkmäler stechen scharf gegen kahle Bäume und feuchten Asphalt hervor.
Dies ist die Stadt in ihrer introvertiertesten Form. Das Leben zieht sich vollständig hinter dicke Glastüren zurück, in traditionelle Eckkneipen, Nachbarschaftsbäckereien und moderne Ausstellungshallen. Während der März mit spürbar längeren Nachmittagen die ersten zarten Frühlingsboten bringt, hält sich die feuchte Kälte hartnäckig. Wer mitten im Winter hierher kommt, genießt Einsamkeit und freien Zugang zu Museen, erlebt das Ruhrgebiet jedoch von seiner unerbittlichsten Seite.
Der April ist in ganz Nordrhein-Westfalen notorisch launisch und wechselt zwischen heftigen Schauern und strahlend blauem Himmel, aber er erweckt die Stadt wieder zum Leben. Im Mai ist die Verwandlung unübersehbar. Die Temperaturen klettern in den angenehmen oberen Zehnerbereich, die Sonne bricht zehn Stunden am Tag durch die Wolkendecke und die Stadt schüttelt Monate grauen Winterschlafs ab.
Der Mai bietet alle Vorzüge des kommenden Sommers bei noch geringerem Fußgängerverkehr. Die Biergärten am Rand des Zentrums öffnen ihre Bänke, Radfahrer erobern die umgebauten Bahntrassen zurück und das Blätterdach in ganz Kreuzviertel erstrahlt in sattem Grün. Wer es im Hochsommer nicht schafft, für den ist der Mai der Geheimtipp des Kalenders.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen für deine Tage, sobald der Zeitpunkt feststeht.
Der Signal Iduna Park, bis Dezember 2005 und im Sprachgebrauch auch Westfalenstadion, ist ein Fußballstadion im Bezirk Innenstadt-West der nordrhein-westfälischen Großstadt Dortmund. Mit 81.365 Zuschauerplätzen ist es das größte Fußballstadion Deutschlands sowie das sechstgrößte Vereinsstadion Europas. Bei internationalen Begegnungen, bei denen keine Stehplätze zugelassen sind, bieten sich 66.099 Sitzplätze. Das Stadion liegt an der Strobelallee und ist seit 1974 die Spielstätte des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Es war bereits mehrfach Austragungsort internationaler Fußballturniere, u. a. der Fußball-Weltmeisterschaft 1974, der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und zuletzt der Fußball-Europameisterschaft 2024, sowie von Heimspielen der deutschen Nationalmannschaft. Das Stadion der UEFA-Kategorie 4 ist mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ein Wahrzeichen der Stadt Dortmund.
Das Stadion Rote Erde, früher Kampfbahn Rote Erde genannt, wurde 1926 in Dortmund in der Nähe der ersten Westfalenhalle an der Strobelallee errichtet. Seit dem Bau des Westfalenstadions grenzt es unmittelbar an dessen Osttribüne.
Der Florianturm, kurz Florian, ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen und prägt als Landmarke die Skyline der Stadt Dortmund. Der Aussichts- und Fernsehturm wurde 1959 anlässlich der Bundesgartenschau im Westfalenpark mit einer Höhe von 219,3 Metern errichtet. Für rund ein Jahrzehnt war er der höchste Fernsehturm Deutschlands und damit eines der höchsten Bauwerke des Landes. Seine gegenwärtige Höhe mit Antennenanlage beträgt rund 209 Meter. Im Turmkorb befindet sich ein Drehrestaurant. 1959 war es das erste seiner Art weltweit.
St. Reinoldi, auch Reinoldikirche, ist eine evangelische Kirche in der Dortmunder Innenstadt. Sie ist nach ihrem Gründungsdatum die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum. Heute ist sie die evangelische Stadtkirche. St. Reinoldi bildet den städtebaulichen sowie geographischen Mittelpunkt der Innenstadt und ist ein Wahrzeichen Dortmunds.

Das Deutsche Fußballmuseum wurde am 23. Oktober 2015 als nationales Fußballmuseum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Dortmund eröffnet. Die Planungen stammten von der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH mit Sitz in Dortmund.
Die Marienkirche ist eine evangelische Kirche in der Dortmunder Innenstadt aus dem 12. Jahrhundert. Sie liegt südlich der Reinoldikirche am Ostenhellweg.
Die evangelische St.-Petri-Kirche in Dortmund ist eine westfälische Hallenkirche in hochgotischem Stil in der Dortmunder Innenstadt. Dem Idealtypus dieser Kirchenform nahekommend sind Mittelschiff und Seitenschiffe gleich hoch. Das Gebäude ist von fast quadratischem Grundriss mit vergleichsweise kurzem Chor. Der Sakralbau ist ein bedeutendes Beispiel für die besondere Formgebung der Hallenkirchen in Westfalen.
Das Museum Ostwall (MO) ist das Museum der Stadt Dortmund für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Es wurde 1947 am namensgebenden Ostwall als „Museum am Ostwall“ auf einem kriegszerstörten Museumsstandort gegründet und behielt den „Kernnamen“ bei, als die Kunstsammlung im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 vom östlichen an den westlichen Teil des innerstädtischen Wallrings in das neu eröffnete Dortmunder U umzog. Durch Schenkungen, Ankäufe und Ausstellungen konnte das „Museum Ostwall im Dortmunder U“ insbesondere seine Bedeutung als Ort der Fluxus-Kunst stärken.
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