Entdecke die beste Jahreszeit, basierend auf historischem Klima, Temperatur und Niederschlag.
Die beste Reisezeit für Breda ist Juni, August, September, wenn Wetter, Flugpreise und Besucherzahlen am besten zusammenpassen. — vorhersagbar Klima
🌥Mild
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| Bewertung | 9 | 15 | 26 | 46 | 74 | 80 | 80 | 81 | 81 | 52 | 21 | 9 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klima | Cold | Cold | Cold | Cold | Mild | Mild | Pleasant | Pleasant | Mild | Mild | Cold | Cold |
| Temperatur | 2–7°C | 2–8°C | 3–11°C | 5–14°C | 9–18°C | 13–22°C | 14–23°C | 15–23°C | 12–20°C | 9–15°C | 5–10°C | 4–8°C |
| Gefühlt | -2–3°C | -2–4°C | -1–7°C | 2–11°C | 7–17°C | 12–21°C | 13–22°C | 14–23°C | 10–19°C | 7–13°C | 2–7°C | 0–4°C |
| Niederschlag | 79mm 13 Tage | 73mm 12 Tage | 71mm 13 Tage | 51mm 11 Tage | 68mm 14 Tage | 73mm 11 Tage | 76mm 14 Tage | 65mm 14 Tage | 68mm 10 Tage | 73mm 12 Tage | 72mm 13 Tage | 78mm 14 Tage |
| Sonnenschein | 3.0h ☀︎ 36% | 4.8h ☀︎ 48% | 6.6h ☀︎ 55% | 9.9h ☀︎ 71% | 10.7h ☀︎ 68% | 11.2h ☀︎ 67% | 11.1h ☀︎ 69% | 10.8h ☀︎ 74% | 9.0h ☀︎ 71% | 5.0h ☀︎ 47% | 3.7h ☀︎ 42% | 2.2h ☀︎ 28% |
| Wind | SW · 23 km/h | SW · 24 km/h | SW · 22 km/h | NW · 20 km/h | NW · 19 km/h | W · 19 km/h | W · 19 km/h | SW · 18 km/h | SW · 18 km/h | SW · 21 km/h | SW · 21 km/h | SW · 22 km/h |
| Luftfeuchtigkeit (%) | 86% | 82% | 78% | 72% | 72% | 71% | 72% | 73% | 77% | 83% | 87% | 88% |
| Perfekte Tage | 0% | 0% | 1% | 10% | 21% | 35% | 38% | 38% | 27% | 7% | 0% | 0% |
| Trockenperiode | 7T | 8T | 10T | 10T | 8T | 9T | 7T | 7T | 9T | 8T | 7T | 7T |
| Sonnenserie | 3T | 5T | 8T | 17T | 14T | 14T | 16T | 13T | 11T | 6T | 4T | 3T |
| Extreme Hitze | — | — | — | — | — | — | 1% | — | — | — | — | — |
| Extreme Kälte | 34% | 37% | 20% | 5% | — | — | — | — | — | 0% | 6% | 25% |
| Temperatur | +0.5° | +2.6° | +1.9° | -1.2° | 0.0° | +1.5° | -0.5° | +2.5° | +1.4° | +0.8° | +0.4° | +1.7° |
| Niederschlag | Stabil | Feuchter | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Stabil | Feuchter | Feuchter | Stabil | Stabil |
| Ideal warme Tage | 0% | 0% | 0% | 1% | 2% | 9% | 12% | 10% | 5% | 0% | 0% | 0% |
| Outdoor-Komfort | 0% | 0% | 1% | 10% | 22% | 37% | 38% | 41% | 32% | 10% | 0% | 0% |
| Trockene Woche | 7% | 15% | 18% | 18% | 10% | 15% | 9% | 6% | 17% | 13% | 8% | 9% |
| Starkregen | 1% | 1% | — | — | — | 1% | 1% | 1% | — | 1% | 1% | — |
| Schneetage | 12% | 16% | 9% | 2% | — | — | — | — | — | — | 4% | 11% |
| Tageslänge | 8.4h | 10.0h | 11.9h | 13.9h | 15.6h | 16.6h | 16.1h | 14.6h | 12.6h | 10.7h | 8.9h | 7.9h |
| Tourismus-Andrang | Nebensaison | Nebensaison | Nebensaison | Zwischensaison | Hohe Saison | Zwischensaison | Hohe Saison | Hohe Saison | Zwischensaison | Zwischensaison | Nebensaison | Nebensaison |
Drei Tage vor Aschermittwoch verwandelt sich Breda in 'Kielegat': kostumierte Menschenmengen fullen die kalten, feuchten…
An einem Wochenende im Oktober erklingen kostenlose Jazz- und Blueskonzerte auf Bredas historischen Platzen, in Kneipen…
Das im September bei mildem, noch warmem Wetter stattfindende internationale Open-Air-Fotofestival zeigt grossformatige…
Bredas Kalender steht Kopf: Besucher strömen in den dunklen, durchnässten Tiefen des späten Novembers und Dezembers in den historischen Kern und übersehen dabei völlig den September – die unbestrittene goldene Stunde, in der das Wetter dem Sommergipfel gleicht und die Straßen denen gehören, die über sie schlendern.
Entstanden aus dem Zusammenfluss von Mark und Aa, hat Breda stets eine aristokratische Gelassenheit bewahrt, die es von der industriellen Härte von Noord-Brabant abhebt. Als Stammsitz des Hauses Nassau trägt es seine Geschichte mit lässiger Eleganz, von den roten Backsteinbefestigungen des Kasteel van Breda bis zum aufragenden Turm der Grote Kerk, die über das Kopfsteinpflaster wacht. Doch herkömmliche Ratschläge für Reisen verfehlen Bredas Rhythmus völlig. Die konventionelle Weisheit drängt Sie in den Hochsommer, während regionale Shopper die Stadt am Jahresende verstopfen, wenn die Nordseekälte beißt. Die Wahrheit liegt zwischen diesen beiden Fehlern: Im Frühmühling – oder vielmehr Frühherbst – atmet diese historische Hochburg wirklich auf.
Wenn Sie sich nur nach dem Thermometer richten würden, könnten Sie den August buchen. Das wäre ein Fehler. Der September bringt praktisch dieselbe Wärme und das weiche Licht, aber der Sommerandrang lässt nach und senkt den Fußgängerstrom auf den niedrigsten Tiefstand der warmen Jahreszeit. Die Nachmittagsluft pendelt sich bei angenehmen zwanzig Grad ein – warm genug, um ohne Jacke draußen zu sitzen, frisch genug, um stundenlang ohne Ermüdung durch die laubbedeckten Wege des Valkenberg Parks zu spazieren.
Dies ist auch die Zeit, in der das Breda Photo Festival übernimmt und leise riesige Freiluftinstallationen durch öffentliche Plätze, gepflegte Rasenflächen und Backsteinhöfe fädelt. Kulturelle Energie durchströmt das Zentrum, ohne es zu ersticken. Sie können bei einem Getränk an der Haven verweilen oder in die ruhigen Höfe des Begijnhof schlendern, ohne dass etwas die mittelalterliche Ruhe stört. Es ist der einzige Monat, in dem die Stadt nichts von Ihnen fordert und alles belohnt, was Sie tun.
Der Sommer in Breda ist unbestreitbar angenehm, geprägt von langen, sanften Tagen, die bis weit in den späten Abend hineinreichen. Das Leben verlagert sich komplett nach draußen auf die Steine der Grote Markt, wo von jeder Fassade Terrassenbestuhlung quillt und der Schatten der Grote Kerk langsam über volle Cafétische wandert. Das Licht bleibt über zehn Uhr abends hinaus und lockt Radfahrer an die Mark und Familien auf die schattigen Rasenflächen des Valkenberg.
Doch während sich die Wochen auf den August zubewegen, beginnt die Leichtigkeit steif zu werden. Der August zieht die massiven SommerMassen an, verstopft den Kern und treibt die Nachfrage nach Unterkünften nach oben – und das alles für ein Wetter, das sich praktisch nicht von den ruhigen Wochen unterscheidet, die unmittelbar darauf folgen. Juni und Juli bieten etwas mehr Luft zum Atmen, aber der August verlangt von Ihnen, die engen mittelalterlichen Gassen der Stadt mit regionalen Urlaubern zu teilen, die alle genau dieselbe Idee hatten.
Der Frühling kommt zögerlich nach Brabant. Der März wird noch von rauen Nordwinden beherrscht, die direkt über die offenen Grachten hinwegfegen, mit feuchtem Kopfsteinpflaster, das selten komplett trocknet. Der April bringt dramatische Sonnenschübe – fast zehn Stunden am Tag –, doch die Luft bleibt hartnäckig frisch und verlangt nach mehreren Lagen Kleidung, sobald man das direkte Licht verlässt.
Im Mai entfaltet sich jedoch das üppige Blätterdach der Stadt. Der Burggraben um das Kasteel van Breda spiegelt ein brillanteres Grün wider, und die Outdoor-Café-Kultur erwacht richtig zum Leben. Der Mai hat fast dieselbe sonnige Leichtigkeit wie der Hochsommer, aber mit deutlich weniger Schaulustigen, was ihn zur ersten Wahl für alle macht, die nicht auf die goldene Wende des Herbstes warten können.
Der Oktober markiert den saisonalen Wendepunkt. Die Tageslänge halbiert sich im Vergleich zum Sommer, und eine herbstliche Kühle legt sich über die Dächer. Dennoch hat der Oktober seinen eigenen Charme für ein Wochenende, wenn das Breda Jazz Festival historische Gewölbekeller, Plätze und Kirchen mit Blues und Swing füllt und der abkühlenden Stadt einen geselligen, schnörkellosen Soundtrack verleiht, bevor die Nässe wirklich einsetzt.
Dann kommt der große Widerspruch: November und Dezember sind mit weitem Abstand die geschäftigsten Monate des gesamten Jahres, obwohl sie meteorologische Katastrophen sind. Die gefühlte Temperatur sinkt in Richtung Gefrierpunkt, grauer Nebel hängt ständig in der Luft und das Tageslicht schrumpft auf kurze, trübe Einblicke. Dennoch strömen Massen zu jährlichen Spitzenzeiten, während regionale Käufer und Feiertagsurlauber sich in die beleuchteten Einkaufsstraßen und auf den Grote Markt drängen. Wenn Sie nicht gerade auf Weihnachtsmärkte stehen und dabei gerne über glatte, volle Pflastersteine unter einem Regenschirm navigieren, meiden Sie dieses Zeitfenster vollständig.
Der Januar ist der Tiefpunkt: trostlos, feucht und leer, mit beißenden Winden und einer Sonne, die kaum länger als ein oder zwei Stunden durch graue Wolkendecken späht. Die Stadt zieht sich nach innen zurück, verbarrikadiert hinter schweren Vorhängen und kerzenerleuchteten Café-Fenstern.
Der Februar wäre genauso ruhig, gäbe es nicht die Explosion des Breda Karneval, der lokal als Kielegat bekannt ist. Für drei laute Tage vor Aschermittwoch wirft die Stadt ihre königliche Würde ab und verwandelt sich in einen Rausch aus roten und orangen Kostümen, Straßenumzügen, Blaskapellen und auf nassem Asphalt verschüttetem Kaltbier. Das ist direkt, ohrenbetäubend und intensiv lokal. Wer sich auf den Wahnsinn einlässt, erlebt etwas Unvergessliches; wer wegen gediegener historischer Architektur und ruhiger Grachtenspaziergänge gekommen ist, wird einen absoluten Schock erleben.